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Artikel von Schüler verfasst

Bönnigheim. Robert Giegling unterrichtet am Alfred-Amann-Gymnasium in Bönnigheim als Musiklehrer und ist zugleich als Jazz-Trompeter aktiv. Im Interview spricht er darüber, wie er Beruf und Leidenschaft vereint.

Bereits im Alter von sieben Jahren begann Robert Giegling mit dem Klavierspielen, nachdem er schon die musikalische Früherziehung mit der Blockflöte absolviert hatte. Mit acht Jahren fing er zusätzlich an, Trompete zu spielen. Heute tritt er mit eigenen Liedern auf Bühnen auf und gibt Konzerte. Außerdem leitet er am Alfred-Amann-Gymnasium die Big-Band. Seine ersten musikalischen Inspirationen lernte er schon im jungen Alter kennen, die wichtigste sei jedoch der Song „Cantaloop“ der Band Us3, die für seine Liebe zu den Trompeten und dem Jazz ausschlaggebend war.

Auf die Frage, wie er die Tätigkeit als Lehrer mit seiner Rolle als Musiker im Unterricht verbindet, antwortet er: „Der Musiker kommt als Lehrer mit durch die Türe“. Er möchte den Schülern und Schülerinnen im Unterricht seine eigenen musikalischen Erfahrungen und Erlebnisse weitergeben. Um Stress zu vermeiden, bemüht er sich, einzelne Erlebnisse wie Konzerte als einzelne Ereignisse zu sehen.

Werdenden Musikern rät er, sich viel mit Gleichaltrigen zutreffen, um sich gegenseitig zu inspirieren und so voneinander zu profitieren. Eine naheliegende Möglichkeit dies umzusetzen hat Robert Giegling ergriffen und die Big Band übernommen, um junge Musiktalente zu fördern und zu unterstützen.

Zurückblickend auf seine bisherige Kariere bezeichnet er das Zusammenspielen mit der Band „Archie Banks“ als Vorband der „Fantastischen Vier“ in Stuttgart als einer der Höhepunkte seiner bisherigen Laufbahn.
In naher Zukunft legen Robert Giegling und seine Band „Soul Bras Brothers“, die aus vier Bläsern und einem Schlagzeug besteht, viel Wert auf kommende Konzerte mit „New Orleans Flare“ und auf das Zusammentreffen mit anderen Musikerinnen und Musikern.

Sofie Schmidt und Salome Reichenbach